Juan de la Rubia

Juan de la Rubia

Juan de la RubiaDer Organist Juan de la Rubia stammt aus Vall d’Uixó in Castellón, einer Provinz in der Nähe von Valencia. Unter Beifall von Publikum und Kritik spielt Juan regelmäßig auf den großen Bühnen Europas, Südamerikas und Asiens. Seine Auftritte führten ihn in den letzten Jahren in mehr als 20 Länder. Juan trat unter anderem im Auditorio Nacional de Música in Madrid, dem Palau de la Música Catalana in Barcelona, dem Berliner Konzerthaus, dem Leipziger Gewandhaus, im Kölner Dom und im Mariinsky Theater und der Philharmonie von Sankt Petersburg auf.

 

Zusammen mit dem Freiburger Barockorchester interpretierte Juan als Solist Orgelwerke Händels sowie zahlreiche Bachkantaten. Mit Werken alter Musik tritt Juan zudem als basso continuo und/oder Leiter verschiedener Vokal- und Instrumentalformationen auf.

 

Juan ist Professor an der Escuela Superior de Música de Cataluna (Musikhochschule Kataloniens) und Organist der Basilika Sagrada Família in Barcelona.

 

Die Presse schreibt über ihn: „De la Rubia vermag Natürlichkeit und Spontanität zu vereinen und kombiniert dies mit herausragender Technik.“ (Jorge de Persia, La Vanguardia, 2015). „Mit der Mentalität eines Orchesterdirektors spielt Juan de la Rubia mit den tausenden Nuancen, die ihm ein großes Instrument wie die Orgel des Palau de la Música in Barcelona bietet.“ (Javier Pérez Senz, El País, 2015). „De la Rubia, der den Palau de la Música bereits vor Kurzem mit einem sensationellen Konzert unter der Begleitung von niemandem Geringeren als dem Freiburger Barockorchester erfreute, bewies sich als wahres Improvisationsgenie“ (Jacobo Zabalo, Revista Musical Catalana, 2015).

 

Juan bekam seinen ersten musikalischen Unterricht von seinem Vater und Ricardo Pitarch. Er setzte seine Studien als Organist und Pianist in Valencia, Barcelona, Berlin und Toulouse fort. Zu seinen Lehrern gehören Óscar Candendo, Wolfgang Seifen, Michel Bouvard und Montserrat Torrent, der ihn in besonderem Maße unterstütze. Juan nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, unter anderem bei Olivier Latry und Ton Koopman.

 

Juans Repertoire umfasst Werke von der alten Musik bis zur Gegenwart. Dabei wurde ihm bisher die größte Aufmerksamkeit zuteil für seine Interpretation der spanischen Musik der Renaissance und Barockzeit, der großen romantischen Werke (mit Transkriptionen der Werke Wagners und Brahms, dessen Sinfonie Nr.1, Opus 68, Juan selbst für Orgel aufsetzte) sowie seiner Improvisation und Interpretation der Werke Bachs. Letztere führte Juan an mit Bach eng verbundenen Aufführungsorten auf, etwa in Arnstadt und Naumburg. Das gesamte Bachsche Orgelwerk präsentierte Juan auf dem Festival Bachcelona in Barcelona sowie im Auditorio Nacional in Madrid (2014-16).

 

Seit 2003 nahm Juan insgesamt sieben Einspielungen als Orgelsolist auf. Offen für andere Kunstdisziplinen wirkte er zudem wiederholt mit darstellenden Künstlern zusammen, etwa mit Lluís Pasqual und Nacho Duato.

 

Juan de la Rubia wurde für sein Orgelspiel wiederholt ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis „El Primer Palau“ des Palau de la Música in Barcelona. Seit seinen Auszeichnungen im spanischen „Jugend musiziert“ Wettbewerb wusste Juan, dass er Organist werden wollte. 2012 wurde Juan als Mitglied in die Königliche Akademie der Schönen Künste Sant Jordi in Katalonien (Reial Acadèmia Catalana de Belles Arts de Sant Jordi) berufen.

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